Probeweekend Archives

Wie jedes Jahr hiess es auch dieses Jahr wieder ab ins Probeweekend. Gestartet wurde im Forum in Triengen, dort konnte schon fleissig geübt werden. Register und Gesamtproben waren angesagt. Bei einer Pause konnten wir uns im Gents ein Getränk gönnen und etwas Kleines essen. Daraufhin ging es wieder ins Forum und die Proben wurden weitergeführt.

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Am Mittag verteilten wir uns in die Autos und machten uns auf ins Eigenthal. Im Eigenthal angekommen konnten die Zimmer bezogen werden und dann stand auch schon das ersehnte Mittagessen auf dem Tisch. Mit gefüllten Mägen konnte weitergeprobt werden. Neue Lieder wurden geübt und gefestigt. Die Zeit verging wie im Fluge und schon war das Abendessen auf dem Tisch. Dank der super Unterstützung der Familie Koller, sowie durch SumSum und Joli, konnten wir das Abendessen in vollen Zügen geniessen.

Auch dieses Jahr war wieder ein Abendprogramm geplant, ein Abendprogramm mal auf eine andere Art als die letzten Jahre. Der Sonntag wurde mit einem feinen und grosszügigen Morgenessen gestartet. Die Probe wurde weitergeführt und die alten Lieder wieder einmal gespielt. Mit müden Gesichtern wurde die Heimreise angetreten. Ein anstrengendes aber tolles Wochenende liegt hinter uns und die Vorfreude auf die Fasnacht ist riesig

Einmal mehr hiess es am letzten Wochenende ab ins Probeweekend. Wir Suuger, bereits ein paar Proben in den Lippen, machten uns früh am Morgen auf in Richtung Eigenthal ob Kriens. Mit dabei alles was es braucht um so ein Wochenende perfekt zu gestalten und ohne weiteres über die Bühne zu bringen.

Kaum hatten wir die Schlafräume bezogen ging es auch schon los mit dem Proben. Neue Lieder wurden ein erstes Mal gespielt und einstudiert. Mit der Zeit knurrte dann auch immer mehr der Magen. Kulinarisch wurden wir von Familie Koller verwöhnt, an dieser Stelle noch einmal ein riesen Dankeschön. 

Nach dem feinen Mittagessen stand eine erste Gesamtprobe an. Trotz des kalten Wetters fand diese draussen statt, Übung Ernstfall sozusagen. Mit dem Proben ging die Zeit im Nu um und so war schon bald wieder das Z’Nacht an der Reihe gefolgt vom Abendprogramm. Mit Elias und Dominic haben wir zwei neue Gesichter in unseren Reihen. Beiden wurden mit einer Taufe auf Herz und Nieren geprüft.

Am Sonntag starteten wir mit einem Brunch in den Tag. Die Zeit danach wurde noch einmal genutzt um die neuen Lieder weiter einzustudieren und zu festigen. Müde aber zufrieden machte man sich dann am späteren Nachmittag auf die Heimreise.

Wie auch im letzten Jahr zog es uns in den Kanton Obwalden ans Probeweekend. Genauer gesagt auf die Mörlialp ob Sarnen. Besammlung war früh am Morgen wie immer in der Feldgasse. Dort gab es die ersten Infos zum Weekend und auch die ersten Accessoires für die Hörndli Anwärter, schliesslich ist man neu dabei und macht noch jeden Seich mit. Egal ob man beim Style Check durchfällt.

Im Konvoi fuhr man dann los immer schön dorii über Sursee, unter Luzern und durch den Lopper. Nach den gefühlten 1000 Kurven, kam man auf der Mörlialp an. Irgendwie waren alle auf Aufriss, der Himmel, der Hummel Severin und die Tomatensauce, und auch J.R.v.R. Dies ist eine Abkürzung und steht für die Initialen einer unserer Anwärter. Der charmanterweise S’Küenzli zur Gotte ernannte und man sogleich zusehen konnte wie ihr Herz davon schmelzte, oder so.

Die ersten Registerproben waren vorbei. Langsam knurrte der Magen und man sah sich im Speisesaal wieder. Joli und SumSum, unser Küchenteam, hatten die Spaghetti und die Sauce parat. Eine kulinarische Gaumenfreude, mit Salat obedruf und Wiiswii hendenoche.

Nach der kurzen Siesta ging es wieder ans Eingemachte. Gesamtproben standen an bis der Biiswend pfiff und man vor lauter geschwollenen Lippen und Dämmerungserscheinungen vor Augen nichts mehr sah. Ein erster erfolgreicher Probetag war zu ende, ömu wenns oms spele goht.

Der Abend oder eben die Nacht. Nach dem Z‘Nacht ist vor der Anwärtertaufe. Unsere Anwärter 7 an der Zahl, leider konnte einer nicht mittun, wurden traditionellerweise getauft. Dies geschieht dann immer mit sehr viel Peinlichkeiten, nicht für die gestandenen Suuger, nein nur für die Anwärter. Originell sind immer die Verkleidungen die gewählt werden. Mehl, Konfetti oder Eier gehören meistens auch dazu. Dies gibt dann auch ein schönes Gemisch, in Ohren, Nase und Mund und manchmal reicht es sogar bis in die Stirnhöhlen. Ob sie bestanden haben wurde nicht Protokolliert aber getauft wurden sie und schliesslich zählt nur das.

Danach gab es Disco für alle. Wer wollte konnte noch an der Polonaise mitmachen wer nicht wollte musste einfach. Der Hohn und Spott am nächsten Tag wäre unerträglich gewesen. Ausser man fällt aus dem Rahmen, aus dem Fensterrahmen, dann sieht die Sache wieder anders. Mehr gibt es zum bunten Abend nicht mehr zu erzählen, ausser die Tatsache, dass die Farbe schwarz im Mittelpunkt stand. Ob im Getränk, auf der Haut oder bei Peter. Nicht bei unserem Müller Peter. Gesucht wurde nach einem schwarzen Peter, welcher sich und seine Zimmerkameraden zwang, ein neues Bett zu suchen…

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem Brunch in den Tag. Joli und SumSum verwöhnten uns und unseren Kater einmal mehr. So dass man voller Tatendrang an die nächsten Proben ging. Diese überstand man ohne weiteres.

Mit müden aber zufriedenen Gesichtern schloss man das Probeweekend ab und man machte sich auf die Heimreise.

 

 

24. Oktober 2013

Morge metenand! – Bluetsuuger am Probeweekend

Nun ist er endlich da der Herbst. Jetzt geht es wieder so richtig los mit uns Bluet-Suugern. Wenn die Blätter der Bäume sich nicht mehr halten können und sanft zu Boden gleiten, dann wird es Zeit das Instrument aus seinem Sommerschlaf zu erlösen und die Ventile zu schmieren. Mit Öl, Fett, zur Not auch mit gutem Anken, aber nur wenn der Grünspan Nahrung braucht. So oder so, mit Gemischen aus Fettsäuretriglyceriden ist es längst nicht getan. Es braucht weitaus mehr dazu. Üben heisst das Zauberwort.

Nach einigen Proben im Proberaum machen wir Suuger  uns alle Jahre ins Probeweekend auf. Dieses Jahr führte der Weg für einmal nicht ins Eigenthal sondern auf die Mörlialp. Zuerst galt es die gefühlten tausend Kurven zu bewältigen. Dies war leichter gesagt als getan, denn die hiesigen sind im Minimum mit jeder einzelnen Kurve befreundet und wissen genau was es verkraften mag und dass der Entgegenkommende sowieso bremst. Licht und Schattenspiele machen die Sache auch nicht gerade einfacher. Man tut gut daran nichts zu verjufeln und die Fahrt eher zu geniessen als das Rennen anzunehmen, ganz nach dem Motto: Komm an mein Hinterrad und du wirst sicherer zweiter. Angekommen am Ziel, wurden die Betten be- und die Adiletten angezogen. Kurzerhand wurden die Hausregeln erläutert so dass dann bald mit dem Proben begonnen werden konnte.

Nach fleissigem Proben knurrte bald schon der Magen. Einmal mehr durften wir auf die Unterstützung von Kristina und Jolanda zählen. Das ganze Wochenende wurden wir von ihnen kulinarisch verwöhnt. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön, von uns Suuger gibt es dafür mindestens 17 Gault-Millau-Punkte.

Nach einem erfolgreichen Probetag waren dann unsere Anwärter an der Reihe. Getauft werden muss, wer sich Suuger-Prospekt nennen will. So ging es dann Michele, Mäni und Töbi nicht gerade an den Kragen sondern eher an die Wäsche. Das heisst, an die noch saubere Wäsche. Als erstes wurde ihnen ein Mohrenkopf serviert, eingeflösst oder um es deutlich zu sagen verabreicht. Ihre  auserwählten Götti übernahmen natürlich diese Aufgabe und so nahm die Sauerei seinen Lauf. Weiter ging es dann mit einem Parcours den sie gemeinsam zu bewältigen hatten. Hierbei stand  wieder die Wäsche im Vordergrund. Diese wurde durch die neuste Bademode ersetzt – wenn man es tragen kann? Zum Abschluss der Taufe, wurde mit einem Ping Pong der anderen Art, das Ganze abgerundet.

Nach einer langen oder eben kurzen Nacht. Stand pünktlich um 10.00 Uhr ein perfekter Brunch für uns bereit. Dieser gab uns dann die nötige Kraft um die kommenden Probestunden gut zu meistern. Einige Noten liessen wir an diesem Tag noch einmal durch unser Instrument.

Für uns Suuger geht es wieder zurück in den Proberaum. An einigen Stellen muss noch gefeilt werden, damit es dann ab Januar auch gezeigt werden darf. Bevor wir dann mit dem Startchlapf die Fanacht in Triengen eröffnen, wird man uns Mitte November in Kulmerau antreffe. Dort an der Crazy Party werden wir unser können ein erstes Mal unter Beweis stellen.