Wir Bluet-Suuger trafen uns am letzten Samstag zur Generalversammlung. Gestartet wurde mit einem feinen Essen, einmal mehr war das Restaurant Rössli in Triengen unser Gastgeber.
Kurz nach 20.00 Uhr eröffnete Präsident Pascal Käser die GV. Auf der Traktandenliste standen einige Punkte über die gesprochen, entschieden und abgestimmt werden musste. Ein Vereinsjahr liefert viel Gesprächsstoff. Den Jahres- sowie Kassenbericht wurden einstimmig angenommen, wie auch das Protokoll der letzten GV.
Auch in diesem gab es wieder Mutationen und Wechsel im Verein. Zum einen haben wir mit Stefanie Steiger ein Mitglied welches uns nach einigen Jahren Mitgliedschaft verlässt, wir danken Dir für deinen Einsatz im Verein. Zum anderen dürfen sich Elias Schwarzentruber und Dominic Haller neu Bluet-Suuger nennen. Sie wurden mit einem Applaus in den Verein aufgenommen.

Ein wichtiger Teil des Abends waren dann die Wahlen und Ehrungen. Geehrt wurde Patrizia Kaufmann, sie ist seit 20 Jahren ein aktives Mitglied, und ist nun im erlauchten Kreis der Ehrenmitglieder (Ehrenmitglied darf sich nennen, wer 20 Jahre ununterbrochen aktiv am Vereinsleben teilnimmt). Einige Wechsel gibt es auch im Vorstand. So tritt Pascal Käser als Präsident ab und übergibt an Christoph Kaufmann. Tambourmajor Matthias Hunziker tritt ebenfalls zurück. Sein Amt wird in Zukunft Stefanie Hug übernehmen. Sowie unsere Aktuarin Vanessa Clemente, sie gibt ihr Bleistift weiter an Dominic Haller. Wir möchten uns bei allen abtretenden Vorstandsmitgliedern bedanken für Ihre geleistete Arbeit und wünschen den neuen alles Gute und viel Erfolg beim Ausüben der neuen Tätigkeit.

Ausgeschlafen und wieder trocken hinter den Ohren ging es am Fasnachtsfreitag für uns weiter. Nächster Ziel in der heiligen Woche war der Sursee Park. Verschiedene Guggenmusiken gaben sich in und um das Einkaufscenter die Ehre. Viele bekannte Gesichter nahmen den Weg auf sich um bei unseren Auftritten dabei zu sein.

Am Abend ging es dann zuerst ins Rest. RössliTriengen. Unser alljährliches gemeinsames Essen während der Fasnacht. Einmal mehr lecker Fitnessteller, damit der Sport nicht zu kurz kommt. Jedes Jahr überrascht uns das Rössli mit einem speziellen, mottogetreuen Dessert. Sei es vor 2 Jahren mit der Jubiläums Schiffstorte oder letztes Jahr mit einem Clowngesicht. Dieses Jahr war der Glacéstand bereits aufgestellt als wir den Saal betraten. Das Rössli dachte sich: keine Schulreise ohne Glacé. Noch einmal vielen Dank dafür.

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Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es mit dem Abendprogramm weiter. Nächster Halt, SchlumpfballReiden.  Die Schlümpfe feierten Jubiläum und wir kamen um zu gratulieren. Die Party war schon im Gange als wir dazu stiessen. So mischten wir uns gleich unter die feiernde Menge und machten fleissig mit. Sei es mit einer 58cl Hülse oder mit ein paar Zündkerzen.

Um 22.00 Uhr war dann unser Auftritt an der Reihe. Der Saal war bis zu hinters voll und den Leuten gefiel unser Auftritt. Allen voran die ChommerouerRatteschwänz, welche ebenfalls dabei waren.

Eines bleibt noch zu sagen. Wichtig ist: wenn man einen Fehler macht, ist das noch lange keine Tragödie. Gedanken muss man sich erst machen, wenn man denselben Fehler kurze Zeit später nochmal begeht.

Das kann zum Beispiel dann so aussehen:

Ich im Car + Jacke am Fest = Mir fehlt was!

Ich am Fest + Jacke am Fest = Mir wird nicht kalt!

Ich und Jacke am Fest + Car weg = Jäno!

Ich zuhause + Jacke am Fest = nocomment!

Der Schmudo Rucksack. Was pack ich blos dort rein?

„Händsche, langiSchlüch, de Schal vom Grosi, d’Chappewonisäuberglesmet ha, D’Stöupe und Boueledämpfer.“ Alles Sachen die man so braucht, wenn man morgens früh aus dem Haus geht am Schmudo morgen.Eigentlich gilt es den Rucksack während des ganzen Tages mit wunderbaren Erlebnissen zu füllen.

Als erstes nimmt man eine laute Tagwache, ob diese um Fünf oder Sechs Uhr beginnt, spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist dabei nur, dass man sich beim Zunftmister trifft und ihn so richtig aus den Federn holt. Nicht alleine, natürlich zusammen mit den Quägern.

Weiter gehört ein ordentliches Zmorgedazu dass Kraft gibt, den Hunger nimmt und endlich die Trockenheit von den Zähnen vertreibt. Auch ein Carambar darf zwischen den Zähnen kleben bleiben.

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Ein paar gute Auftritte im Dorf mit dem Highlight auf der Kirchentreppe dürfen natürlich im Schmudo Rucksack nicht fehlen. Denn die vielen Leute die sich da versammeln um den Guggenmusiken zuzuhören geben diesem „Anlass“ recht.

Ein ganz grosser Teil des Rucksackes wird mit der Kinderfasnacht in Mauensee gefüllt. Von dieser Tradition wird schon Wochen vorher gesprochen. Das Chöbeli auf dem Rössliplatz. Das schöne Wetter wenn wir eintreffen. „Mooomänt, schönsWätter?“ Habe ich da schönes Wetter geschrieben? Was soll das? Im Gegenteil, bissiger Wind pfiff um jede Ecke, geleuchtet hat höchstens die gelbe Rübe. „ Ist das Wetter noch so trübe…“ den Rest kennt Ihr ja. Tatsächlich schlechtes Wetter in Mauensee, einen Grund mehr die Bar aufzusuchen. Juma Bar, des Suugers Auffangbecken an strengen Schmudo Tagen. Dort entspannt man sich, zahlt auch mal dem Verein eine Runde, verteilt Schläckzüg oder geht zwischendurch ab wie ein Zäpfli wenn ein Suuger Hit aus den Boxen dröhnt. Wenn dann jeder Suuger seins getan hat geht es dann auch noch auf die Bühne. Schiins, so sagt man, seidass dann immer einer unserer besten Auftritte der ganzen Fasnacht. Wieso? Keine Ahnung, vielleicht gibt sich der Suuger umso mehr Mühe mit schön spielen. Ja genau, schön spielen und nicht schön Laaaaut spielen. So oder so, Suuger und Mauensee passt, da werden höchstens die Knirpse nervös wenn eine Hand voll Schläckzüüg geflogen kommt.

Der Rucksack ist schon fast voll. Natürlich hat es noch Platz für ein Süplemon. Das geben wir uns dann in Winikon. SchmudoFäscht, geb der de RäschtvoremNäscht. Natürlich nicht auf Teufel komm raus, sondern eher nach dem Motto: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Wie das gemeint ist? Ganz einfach. Der Car voller Suuger in Topform fährt in Winikon zu. Der nette Junge von nebenan, will nur seinen Job machen und den Car einweisen. Wird aber mit einem freundlichen „Chasch es ouaständig säge!“ begrüsst. Dadurch dass der nette Jungen von nebenan so nett ist, nimmt er es aber uns nicht krumm und geht seinem Job professionell nach. Natürlich können auch wir nett sein. So wird das Verhackte mit Hörnern von allen Seiten gerühmt und mit Käse bedeckt. Nächster Halt am SchmudoFäscht ist dann das Monsterkonzert, dieses fiel leider ins Wasser. Leider nicht so tief ins Wasser, dass es trotzdem noch stattfand. Der Wasserpegel stieg von da an nur noch, genau wie unsere Vorfeude auf den letzten Auftritt an diesem Tag. Man kann nur sagen: Es war eine Wucht von allen Seiten. Sei es auf, vor oder neben der Bühne!

Langer Reder kurzer Sinn: Der Suuger ist wie ein Rucksack. Je mehr man Ihn füllt, desto mehr wird er voll!

Los ging es mit uns Suugern bereits am Mittwoch vor dem Schmudo. Die Rhythmus Rammler Schlierbach feierten 35 Lenze und dies liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Die Kaffeestube wurde dann gleich in Beschlag genommen. Mit einem KafiTheilersbirne starteten wir in den Abend. Der Bönn reichte gerade dafür oder man tat sich mit einem Gspändli zusammen, sodass es mit zwei Bönn eine Flasche Féerie La Côte AOC gab.

Der Einstieg war somit geglückt und der Abend noch jung. Mit den Auftritten der ersten Guggenmusik steigerte sich in uns die Vorfreude auf den Auftritt. Bereits um 22.00 Uhr waren wir an der Reihe. Mit einem gelungenen Auftritt gratulierten wir den Rammlern zum Geburtstag.

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Nachdem die Guggis wieder sicher im Hänger verstaut waren, griffen wir erneut ins Geschehen ein. Als erstes Ziel wurde der Shot Himmel aufgesucht. Ein alter Klassiker wurde neu entdeckt. Der B52! Wobei nicht alle Suuger genau wussten was auf sie zukam und vor allem nicht wie man diesen zu sich nimmt. Feuer an, Röhrli rein und runter damit.

„So, aber nun ab ins Bett!“ hieß es dann irgendwann, denn die Tagwache standschon bald vor der Tür!

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