Auftritte Archives

04. Januar 2014

Hauptsache Fasnacht

Das alte Jahr ist vorbei und ich stehe irgendwo zwischen Weihnachten und Neujahr. Der Weihnachtsbaum kämpft um seine letzten Nadeln und ich mit meinem Gewicht. Aber das schlechte Gewissen weise ich mit guten Vorsätzen in die Schranken, nächstes Jahr wird sowieso alles besser. Die freien Tage die ich zur Verfügung habe geniesse ich in vollen Zügen, wobei ich mir eingestehen muss, dass der Gedanke an volle Züge mit geniessen eigentlich nichts am Hut hat. Irgendwie habe ich nun den Faden komplett verloren, wie auch den Gedanken an Wochentage, denn wenn man frei hat, hat man frei ob es nun Sonntag oder Montag ist. Langsam merke ich wie ich die Kurve wieder kriege und zum eigentlichen Sinn dieser Einleitung zurückkomme. Das ganze hätte ich wahrscheinlich in einem Satz erklären können. Langer Rede kurzer Sinn, es ist Neujahr und plötzlich wird mir klar, dass es in wenigen Tagen bereits wieder los geht mit der schönsten Nebensache und erkläre diese zur Hauptsache. Die Fasnacht.

Nun wird es aber höchste Zeit von der Ich-Form in die Wir-Form zu wechseln. Alleine Fasnacht zu machen bringt etwa genau so viel wie eine „Schilten Sieben blutt“. Genau darum machten wir Suuger uns am letzten Samstag auf nach Schlierbach, die Fasnacht 2014 zu eröffnen. Ein letztes Mal wurde das alte Kleid übergestreift. Mit einem Apéro wurden wir empfangen. Langsam füllte sich die Halle mit etlichen Verkleideten, darunter lauter bekannte Gesichter, wie auch unsere Freunde, die Quä-Quäger. Mit einem Schwatz hier und einem Prost dort nahm der Abend fahrt auf. Bald schon begrüsste der DJ die erste Guggenmusik, welcher wir mit aufmerksamen Ohren zuhörten und uns daran erfreuten das nächste Stück bereits im Voraus zu kennen. Um 11.15 galt es dann auch für uns ernst. Mit einer grossen Vorfreude bahnten wir uns den Weg auf die Bühne. Neo -Tambi Mätthu führte uns gekonnt durch den Auftritt, so dass dieser am Schluss unter Erfüllt verbucht werden konnte. Voller Tatendrang kehrten wir zurück in die Halle und machten dort weiter wo wir vor dem Auftritt aufgehört hatten. So mancher Schwatz musste noch gehalten werden. Dies ging dann bis spät in die Nacht so weiter.

Apropos altes Kleid, für uns Suuger gibt es eine heilige Kuh. Diese nennt sich Startchlapf und dazu möchten wir Sie gerne einladen. Am 12.01.14 ist es wieder soweit und erst dann darf sich der Bluet-Suuger im neuen Kleid zeigen. Die Dorfturnhalle öffnet um 13.30 Uhr ihre Türen. Einmal mehr präsentieren wir dann unser neues Motto und spielen die neu einstudierten Lieder. Ausserdem freuen wir uns auf unsere Gäste, die Quä-Quäger Triengen und die Chommerouer Ratteschwänz. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns und anderen bekannten Gesichtern. An dieser Stelle gibt es für uns nur eines zu sagen: Hauptsache Fasnacht!

16. November 2013

Deine Freunde von der Feuerwehr

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Sind wirklich schon wieder 2 Jahre um.  Zeit den Hoger erneut zu erklimmen und ein erstes Mal Fasnachtsluft zu schnuppern. Die Crazy-Party stand im Jahreskalender. So machten wir Suuger uns auf oder besser noch, wir wurden abgeholt. Gar ein ganzer Konvoi fuhr vor um uns standesgemäss nach Kulmerau zu chauffieren.  Empfangen wurden wir mit einem feinen z’Nacht. Hörner mit Gehacktem dazu Salat wer mag und um das ganze abzurunden ein GT hintenochen. Zum Dessert gab es kalte Luft von allen Seiten, so dass man beinahe die Sensodyne auspacken musste, damit die wohl gehüteten Beisserchen nicht vom Blitz getroffen werden, sollten sich die Hörner auf ein Minimum herabkühlen. Das würde sich doch glatt zum Renner mausern in allen Gelatterien landauf und ab, nah und fern sowie hüben und drüben. Nun aber genug mit motzen, denn das Essen war einmal mehr köstlich und satt wurden wir mehr als gewollt.

Der Abend wusste noch nicht so ganz was er wollte. Dies traf sich aber recht gut, wir auch nicht. Schön wenn man gleicher Meinung ist. So lauschte man noch ein paar Minuten den Klängen der Kapelle zu und wärmte sich derweil am Kaffee das vor einem stand. Mit der ersten Guggenmusik fanden sich dann auch die Suuger im Partyzelt ein. Langsam wusste auch der Abend was er wollte, so wie wir auch. Schön wenn man sich einig ist. Nur, und jetzt kommts, was wollten wir eigentlich? Denn der Abend war da, und unser Auftritt noch weit weg. Die Wahl an der Bar wurde zur Gretchenfrage.  Jeder Suuger entschied sich zu seinen Gunsten.

Langsam verabschiedete sich der Abend er hatte wohl genug gesehen. Wir sahen gerade noch wie er dem Morgen die Tür aufhielt und sich dann, irgendwie französisch, davonschlich. Mit dem Morgen kam dann auch unser Auftritt. Genauer gesagt um 01.00 Uhr. Für unseren neuen Tambi die Feuertaufe par excellence. Man könnte sich jetzt denken, um diese Zeit zu spielen sei ein Graus. Aber weit gefehlt, aus verlässlicher Quelle wurde bestätigt, dass es  um diese Uhrzeit erst richtig los geht. Sofern man seine Cinelle im Griff hat. Das ist aber eine andere Geschichte.

Unser Auftritt zur frühen Stunde wurde von den zahlreichen Besuchern mit lautem Beifall quittiert. Tambi Mathias liess es sich dann nicht nehmen als Zugabe noch einen Klassiker anzupfeifen. Mit dem Kneipe wurde der vorerst letzte Auftritt abgeschlossen und einmal mehr waren sich alle einig.

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