Auftritte Archives

17. Januar 2014

Selfie vs. Photobomb #yolo

Bitte reservieren Sie einen Tisch für vierzig Personen. Wir würden uns sehr freuen wenn wir auch in diesem Jahr, am selben Ort den Abend verbringen können. Oben rechts so wie die letzten Jahre. Wir werden um ca. 21.00 Uhr vor Ort sein. Damit wir planmässig mit unserem Programm starten können, sind wir Ihnen sehr verbunden, wenn das Servicepersonal mit gut geschnürten Laufschuhen in den Startlöchern steht. Im Voraus danken wir Ihnen, und freuen uns auf einen Saumässig glatten Abend. Gut, wir müssen zugeben so versnoppt war es dann schon nicht am letzten Freitag. Aber einen ordentlichen Seemannsslang eins zu eins auf Papier zu bringen, dass es dann auch wirkt, ist schwierig. Darum die zuvorkommende Wortwahl.

Als uns am letzten Freitagmittag ein Foto erreichte mit einem reservierten Tisch hatten wir schon eine riesen Freude. Und als wir dann in Teret ankamen und der Tisch dann tatsächlich reserviert und frei war, alle Achtung. So setzten wir uns dann auch gleich hin und standen erst spät am Abend wieder auf. So genossen wir die Zeit, die einmal mehr im Nu verstrich. Schunkelnd und singend erfreuten wir uns an den Liedern von Erika Arnold und den verschiedenen Guggenmusiken die auf der Bühne ihr Bestes gaben. Pünktlich um Mitternacht waren wir dann an der Reihe. Erika kündigte uns mit den besten Glückwünschen zum Jubiläum an. Ohne Seegang, dafür mit ordentlich Seeluft in den Lungen betraten wir die Bühne um es den anderen Guggenmusiken gleich zu tun. Captain Mathias „Schettino“ Hunziker hatte seinen Bluet-Suuger Kahn fest im Griff. Da konnte auch keine Insel etwas daran rütteln. Als wir Suuger uns schon langsam für den Abgang vorbereiteten, schüttelte er noch einen Joker aus dem Ärmel. Es kam zu einer Prämiere. Er liess die Bässe los, das heisst, unsere vier Bassisten hatten während der Probesaison ein Solo einstudiert. Nun war der Zeitpunkt gekommen, es vor Publikum uraufzuführen. Das Publikum, allen voran unsere Nachbarn von den Lättguuggern hatten ihre helle Freude, wie auch wir. So setzten wir dann gekonnt noch einen drauf.

Einen drauf setzen wollen wir dann wieder am nächsten Wochenende in Buchs. Dann sind wir bei den Hürntalschränzern zu Besuch. Der Bluet-Suuger Kahn zieht einen Hafen weiter bevor wir eine Woche später zu unserem Jubiläumsball einladen. Am Wochenende vom 31.01/01.02.2014 sind wir die Gastgeber. Wir freuen uns darauf, wenn wir mit vielen Freunden und Bekannten unseren runden Geburtstag feiern können. Kommen sie vorbei, ein einfaches Hafenfest wird das mit Sicherheit nicht.

12. Januar 2014

Gekommen um zu bleiben

Gestatten, Bluet-Suuger Triengen. Wer? Bluet-Suuger Triengen! Was? Guggenmusik aus Triengen!

So oder ähnlich muss es wohl vor 20 Jahren gewesen sein. Als sich die ersten wackeren Suuger auf die Strasse wagten um auf sich aufmerksam zu machen. Wahrscheinlich war man da nicht mehr als eine Randnotiz. Aber erstens kommt es anders und zweitens als gedacht. Wenn man Grosses bewegen will muss man zuerst mit dem Kleinen beginnen.

Ja, Ihr lieben Leser, wir Suuger dürfen auf 20 wundervolle Jahre zurückblicken. Unter dem Motto Seegang feiern wir unser Jubiläum. Dies muss ordentlich gefeiert werden. Den Anfang machten wir am letzten Sonntag in der Dorfturnhalle Triengen mit dem Startchlapf. Viele bekannte Gesichter durften wir begrüssen. Der sogenannte Kaffeefassanlass, erfreute sich auch in diesem Jahr einer grossen Beliebtheit. Um 14.30 Uhr starteten wir mit unserem Programm. Nach dem ersten Stück kam es dann auch schon zur ersten Überraschung. Unsere Aussuuger waren die ersten die uns gratulierten. Mit einer Guerilla Aktion stürmten sie die Bühne und überreichten uns eine Schatztruhe. Danach waren dann wir wieder an der Reihe. Wir selber waren nun gespannt was noch so alles passieren wird an diesem Tag. Nach unserem zweiten Stück begrüsste Präsidentin Patrizia Kaufmann die Besucher. Darunter auch die Chommerouer Ratteschwänz, Quä-Quäger Triengen und das frisch gebackene Zunftmeisterpaar Markus und Isabelle Wilhelm. Während Ihrer Rede kam es zu zwei einmaligen Ehrungen. Unsere beiden, noch aktiven Gründungsmitglieder Michael Koller und Bruno Odermatt wurden geehrt, sie durften dann auch gleich die Geburtstagstorte in Empfang nehmen. Weiter wurde Christoph Kaufmann den „Bröue Nüni Award“, für seinen unermüdlichen Einsatz, für den Startchlapf verliehen. Mit unserem letzten Stück beendeten wir dann unseren Auftritt am Jubiläumsstartchlapf. Auch unsere Gäste kamen zu Wort und präsentierten uns und dem Publikum ihr neues Motto und gaben die neuen Stücke zum Besten.

Der Nachmittag ging dann viel zu schnell vorbei. Trotzdem genossen wir jede einzelne Minute mit all den guten Freunden die jedes Jahr den Weg auf sich nehmen um am Startchlapf dabei zu sein. Im Namen von allen Bluet-Suugern ein herzliches Dankeschön an euch. Zu sehen und zu spüren dass wir mit unserer Leidenschaft Freude verbreiten, treibt uns weiter an. Es ist für uns eine Herzensangelegenheit und diese wollen wir weiterführen. Ob es weitere 20 Jahre so weiter geht steht in den Sternen. Für uns Suuger ist auf jeden Fall eines klar: Wir sind gekommen um zu bleiben!

Kommen und bleiben werden wir auch am nächsten Freitag in St.Erhard. An den Tereter Nächt werden wir um 00.00 Uhr in der Schupfhötte unseren nächste Auftritt haben. Wir freuen uns, wenn wir wieder mit guten Freunden ein paar Stunden verbringen können.

04. Januar 2014

Hauptsache Fasnacht

Das alte Jahr ist vorbei und ich stehe irgendwo zwischen Weihnachten und Neujahr. Der Weihnachtsbaum kämpft um seine letzten Nadeln und ich mit meinem Gewicht. Aber das schlechte Gewissen weise ich mit guten Vorsätzen in die Schranken, nächstes Jahr wird sowieso alles besser. Die freien Tage die ich zur Verfügung habe geniesse ich in vollen Zügen, wobei ich mir eingestehen muss, dass der Gedanke an volle Züge mit geniessen eigentlich nichts am Hut hat. Irgendwie habe ich nun den Faden komplett verloren, wie auch den Gedanken an Wochentage, denn wenn man frei hat, hat man frei ob es nun Sonntag oder Montag ist. Langsam merke ich wie ich die Kurve wieder kriege und zum eigentlichen Sinn dieser Einleitung zurückkomme. Das ganze hätte ich wahrscheinlich in einem Satz erklären können. Langer Rede kurzer Sinn, es ist Neujahr und plötzlich wird mir klar, dass es in wenigen Tagen bereits wieder los geht mit der schönsten Nebensache und erkläre diese zur Hauptsache. Die Fasnacht.

Nun wird es aber höchste Zeit von der Ich-Form in die Wir-Form zu wechseln. Alleine Fasnacht zu machen bringt etwa genau so viel wie eine „Schilten Sieben blutt“. Genau darum machten wir Suuger uns am letzten Samstag auf nach Schlierbach, die Fasnacht 2014 zu eröffnen. Ein letztes Mal wurde das alte Kleid übergestreift. Mit einem Apéro wurden wir empfangen. Langsam füllte sich die Halle mit etlichen Verkleideten, darunter lauter bekannte Gesichter, wie auch unsere Freunde, die Quä-Quäger. Mit einem Schwatz hier und einem Prost dort nahm der Abend fahrt auf. Bald schon begrüsste der DJ die erste Guggenmusik, welcher wir mit aufmerksamen Ohren zuhörten und uns daran erfreuten das nächste Stück bereits im Voraus zu kennen. Um 11.15 galt es dann auch für uns ernst. Mit einer grossen Vorfreude bahnten wir uns den Weg auf die Bühne. Neo -Tambi Mätthu führte uns gekonnt durch den Auftritt, so dass dieser am Schluss unter Erfüllt verbucht werden konnte. Voller Tatendrang kehrten wir zurück in die Halle und machten dort weiter wo wir vor dem Auftritt aufgehört hatten. So mancher Schwatz musste noch gehalten werden. Dies ging dann bis spät in die Nacht so weiter.

Apropos altes Kleid, für uns Suuger gibt es eine heilige Kuh. Diese nennt sich Startchlapf und dazu möchten wir Sie gerne einladen. Am 12.01.14 ist es wieder soweit und erst dann darf sich der Bluet-Suuger im neuen Kleid zeigen. Die Dorfturnhalle öffnet um 13.30 Uhr ihre Türen. Einmal mehr präsentieren wir dann unser neues Motto und spielen die neu einstudierten Lieder. Ausserdem freuen wir uns auf unsere Gäste, die Quä-Quäger Triengen und die Chommerouer Ratteschwänz. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns und anderen bekannten Gesichtern. An dieser Stelle gibt es für uns nur eines zu sagen: Hauptsache Fasnacht!

16. November 2013

Deine Freunde von der Feuerwehr

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Sind wirklich schon wieder 2 Jahre um.  Zeit den Hoger erneut zu erklimmen und ein erstes Mal Fasnachtsluft zu schnuppern. Die Crazy-Party stand im Jahreskalender. So machten wir Suuger uns auf oder besser noch, wir wurden abgeholt. Gar ein ganzer Konvoi fuhr vor um uns standesgemäss nach Kulmerau zu chauffieren.  Empfangen wurden wir mit einem feinen z’Nacht. Hörner mit Gehacktem dazu Salat wer mag und um das ganze abzurunden ein GT hintenochen. Zum Dessert gab es kalte Luft von allen Seiten, so dass man beinahe die Sensodyne auspacken musste, damit die wohl gehüteten Beisserchen nicht vom Blitz getroffen werden, sollten sich die Hörner auf ein Minimum herabkühlen. Das würde sich doch glatt zum Renner mausern in allen Gelatterien landauf und ab, nah und fern sowie hüben und drüben. Nun aber genug mit motzen, denn das Essen war einmal mehr köstlich und satt wurden wir mehr als gewollt.

Der Abend wusste noch nicht so ganz was er wollte. Dies traf sich aber recht gut, wir auch nicht. Schön wenn man gleicher Meinung ist. So lauschte man noch ein paar Minuten den Klängen der Kapelle zu und wärmte sich derweil am Kaffee das vor einem stand. Mit der ersten Guggenmusik fanden sich dann auch die Suuger im Partyzelt ein. Langsam wusste auch der Abend was er wollte, so wie wir auch. Schön wenn man sich einig ist. Nur, und jetzt kommts, was wollten wir eigentlich? Denn der Abend war da, und unser Auftritt noch weit weg. Die Wahl an der Bar wurde zur Gretchenfrage.  Jeder Suuger entschied sich zu seinen Gunsten.

Langsam verabschiedete sich der Abend er hatte wohl genug gesehen. Wir sahen gerade noch wie er dem Morgen die Tür aufhielt und sich dann, irgendwie französisch, davonschlich. Mit dem Morgen kam dann auch unser Auftritt. Genauer gesagt um 01.00 Uhr. Für unseren neuen Tambi die Feuertaufe par excellence. Man könnte sich jetzt denken, um diese Zeit zu spielen sei ein Graus. Aber weit gefehlt, aus verlässlicher Quelle wurde bestätigt, dass es  um diese Uhrzeit erst richtig los geht. Sofern man seine Cinelle im Griff hat. Das ist aber eine andere Geschichte.

Unser Auftritt zur frühen Stunde wurde von den zahlreichen Besuchern mit lautem Beifall quittiert. Tambi Mathias liess es sich dann nicht nehmen als Zugabe noch einen Klassiker anzupfeifen. Mit dem Kneipe wurde der vorerst letzte Auftritt abgeschlossen und einmal mehr waren sich alle einig.

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