Das Car-Fahren, das lieben wir Suuger! Deshalb trafen wir uns diesen Samstag frühmorgens auf eine gemütliche, verregnete Fahrt ins Blaue. In der üblichen Sitzformation (zwischen Damen und Herren bitte mindestens zwei leere Sitzreihen) ging unsere Reise los durch das schöne Entlebuch. Die ersten Cüpli (alias Desperados) waren bereits kühl gestellt und so tauten selbst die trägsten Morgenmuffel unter uns rasch auf. In Trubschachen wartete bereits das erste Highlight auf uns. Der ersehnte morgendliche Kaffee wurde in der Kambly Chrömlifabrik serviert. Nach einer ordentlichen Dosis Zucker und mit bis zu 5 kg schweren Guetzli-Säcken (oder Ranzen…?) pro Person ging die Fahrt gut gelaunt weiter durchs Emmental. Nur unser Viktor hatte nicht mehr viel zu lachen, war er doch erst am Freitag von der RS nach Hause gekommen und stand nun schon wieder in Thun. Vertröstet wurde er mit einem feinen Zmittag im Restaurant Burehuus. Wer fertig gegessen hatte, widmete sich der Diskussion über Deckrosetten und deren farblich-strukturellen Anpassungen. Wer mit Essen noch nicht fertig war – ja Mischi B., dich meine ich – genoss das Kopfkino zur Diskussion und konnte erst recht nicht mehr weiter essen.

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Am Nachmittag nahm der Chauffeur ruhig Blut den Brünig in Angriff, während im hinteren Teil des Cars der Tumult losbrach. Nein, Grund dafür war dieses Jahr nicht die immer länger werdende Schlange vor der Toilette – immerhin hatten wir Bio dieses Jahr zu Hause gelassen. Grund war die Hiobs-Botschaft, dass das letzte Patröndli aus dem Kühlschrank verschwunden war! Dank Pannenstreifen und Nachschub aus dem Bauch des Cars konnte jedoch auch diese Krise behoben werden und wir trafen wohlbehalten zum Zvieri in Sarnen ein. Bei einem «Tee Geft» im Restaurant Peterhof hat uns unser Peter dann eindrücklich belehrt: So war der Käse wieder aller Erwartungen KEIN Ziegenkäse, da er nur zu 2/3 aus Ziegenmilch bestand. Um 17.30 Uhr trafen 21 glückliche Suuger wieder in Triengen ein und freuten sich aufs warme Bett… oder doch Pub?!

Während die einen auch zu später Stunde noch im Braui Pub Triengen sassen, setzten sich die Mutigsten unter uns dem Schrecken der Annabelle 2 aus. Und wieder andere hatten einen sitzen an der Wet & Wild Summer End Party in Moosleerau. Dabei war man sich gar nicht mehr gewohnt, dass kein Car zugegen war. Der Fussmarsch nach Hause scheint allerdings nicht geschadet zu haben, denn am Sonntagabend trat die komplette Mannschaft gut gelaunt eine eher anstrengende Probe an. Alles in Allem wieder einmal eine gelungene Car-Tour mit euch Suugern!